Aktuell

Einfamilienhaus Waldmeister, Fürth

Bauherr: Privat
Zeitraum: 2016-05 bis 2018-12
Leistungen: LP 5 bis 8
LP 1 bis 4 (in Teilen)

Brauhaus Neustadt a.d.Aisch

2. Bauabschnitt
Bauherr: Privat
Zeitraum: 2016-06 bis 2018-06

Brauhaus Neustadt a.d.Aisch

1. Bauabschnitt: Umnutzung der Flaschenabfüllerei und Schreinerei zu BayernLab und Luftbildarchiv mit Museum
Bauherr: Privat
Zeitraum: 2016-06 bis 2018-06
Leistungen: LP 1 bis 8

Parkgarage Prechtelsgasse, Nürnberg

Zeitraum: 2017-01 bis 2019-03
Leistungen: LP 8
LP 4 bis 7 (in Teilen)

Bibert Bad, Zirndorf

Sanierung und Modernisierung des Hallenbad- und Saunabereichs
Bauherr: Stadt Zirndorf
Auftraggeber: Bibert Bad
Zeitraum: 2014-09 bis 2016-10
Baukosten: 4.000.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Nachdem auftretende Schäden den Betrieb des Bibert Bades Zirndorf beeinträchtigten, wurden im Zuge der Mängelbeseitigung verschiedene Bereiche des Bades umgestaltet und modernisiert.

Die dafür erforderliche Planungsarbeit erfolgte in enger Absprache mit dem Stadtrat.
Vorgaben von Fachplanern u.a. für Bauphysik, Brandschutz, Betonsanierung, Tragwerk, Gebäude- und Schwimmbadtechnik mussten bei den Planungen berücksichtigt werden. Um zweckmäßige Abläufe in den verschiedenen Abteilungen zu erreichen, wurde auch das Bäderpersonal einbezogen.

Nach der Ergänzung von Abdichtungen und dem Neuaufbau der Böden des Hallenbades wurde der Gastronomiebereich neu strukturiert und personalfreundlich gestaltet.

Eine Aufwertung erfährt das Bad insbesondere durch die neu gestaltete Sauna- und Wellnesslandschaft. Der Saunabereich wurde entkernt und von Grund auf neu errichtet, modern aber unaufdringlich gestaltet. Der Grundriss wurde mit dem Augenmerk auf einen reibungslosen Ablauf entwickelt und im Gesamtkonzept mit einer namhaften Fachfirma für Saunaeinrichtung umgesetzt.
Die beiden neu verbundenen Außenbereiche umschließen einen modernen, offenen und barrierefreien Saunabereich, dessen besonderes Highlight die Panoramasauna darstellt. Ein neuer, freundlich gestalteter Ruheraum bietet den Besuchern die Möglichkeit zur Entspannung.

Nach mehreren Bauabschnitten konnte im September 2016 das gesamte Bad wieder für die Besucher freigegeben werden.

ADAC-Haus Prinzregentenufer, Nürnberg

2. Bauabschnitt: Dach- und Fassadensanierung, Dachgeschossausbau zu zwei Wohneinheiten
Bauherr: ADAC Nordbayern e.V.
Zeitraum: 2017-03 bis 2018-10
Leistungen: LP 1 bis 8

Archiv

Brauhaus Neustadt a.d.Aisch

Bauleitplanung: Revitalisierung des ehemaligen Brauereigeländes
Bauherr: Privat
Zeitraum: 2017-01 bis 2017-09
Leistungen: LP 1 bis 3

Im Jahr 2014 hatte der Stadtrat von Neustadt an der Aisch der Errichtung eines Nahversorgungszentrums auf dem ehemaligen Brauhausareal zugestimmt. Zu einer Ausführung der Pläne kam es nach Rückzug des Investors allerdings nicht und das Gelände lag weiterhin brach.

Nun wurde der Vorschlag einer Umnutzung der Gebäude zu Archivräumen sehr positiv aufgenommen und befürwortet.

Im ersten Bauabschnitt auf der ca. 6.300 m² großen Fläche werden die Bestandsgebäude nach Teilabbruch und Neubau von Erweiterungsgebäuden saniert und der Freistaat Bayern wird die Räume für ein Landesluftbildarchiv und Museum sowie für ein BayernLab anmieten.

In einem zweiten Schritt ist für das 8.700 m² große, rückwärtige Hanggrundstück Wohnbebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern geplant. Die von bmnp.architekten entwickelten Varianten liegen derzeit dem Bauherrn zur Entscheidung vor.

Zuletzt, in einem dritten Bauabschnitt, sollen die verbleibenden Gebäudeteile zu Wohnraum umfunktioniert und Büroflächen sowie ein Café-/Gastronomiebereich realisiert werden.

Denkmalgeschütztes Haus Wöhrstraße, Erlangen

Sanierung
Bauherr: Privat
Zeitraum: 2016-01 bis 2016-12
Leistungen: LP 1 bis 8

Das denkmalgeschützte Haus stand vor dem Besitzerwechsel zum größten Teil lange Zeit leer.

Nach der Befundung durch einen Restaurator wurden die Wand- und Deckenflächen durch Vorsatzschalen und abgehängte Decken bzw. denkmalgerechte Verfahren geschützt.

Im Treppenhaus wurden die vom Restaurator freigelegten Farbtöne aufgenommen und der Raum damit gestaltet. Die bestehenden Dielenböden konnten nur in einer Wohnung erhalten werden, in den übrigen Wohnungen wurde neuer Parkettboden verlegt, im Erdgeschoss musste der gesamte Bodenaufbau erneuert werden und in diesem Zug wurde eine Fußbodenheizung eingebaut.

Um den Wärmeschutz der Fenster zu verbessern wurden die denkmalgeschützten Bestandsfenster saniert und innenseitig zusätzlich moderne Fenster vorgesetzt.

Das Dachgeschoss wurde zu neuem Wohnraum ausgebaut. So befinden sich nun drei Wohnungen und eine Praxis in dem Gebäude.

Die gesamte Haustechnik im Gebäude wurde neu installiert, die Versorgung mit Warmwasser und Heizung erfolgt jetzt über eine Kombi-Gastherme. Die Wohnungen im 1. und 2. OG erhielten noch vorgesetzte Stahlbalkone zum Innenhof.

Fenster zur Stadt, Nürnberg

Umgestaltung Café
Bauherr: Erzdiözese Bamberg
Zeitraum: 2015-04 bis 2015-04
Leistungen: LP 1 bis 8

Offener Cafébetrieb, Clearing- und Beratungsstelle, Veranstaltungsort für regelmäßige Kulturabende – das „Fenster zur Stadt", in der Nürnberger Altstadt zentral gelegen und von der „Katholischen Stadtkirche Nürnberg" betrieben, soll vielen Anforderungen gerecht werden.

Im Rahmen einer Überarbeitung des Konzepts sollten auch die Räume des Cafés renoviert und zu den neuen Ideen passend gestaltet werden.

In enger Absprache mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern entwickelte sich das neue Gesicht des Cafés, angefangen von der Raumaufteilung über die farbliche Gestaltung bis hin zur Möblierung.

Entstanden ist ein heller und einladender Raum, farblich zurückhaltend und freundlich gehalten, in dem Begegnungen in angenehmer Atmosphäre möglich sind, in dem es aber auch Nischen und abgetrennte Bereiche gibt, wo persönliche Gespräche und Beratungen möglich sind.
Die neue Möblierung bietet Flexibilität für die verschiedenen Nutzungen und ist für den laufenden Betrieb praktikabel.

Eine Kinderecke für die kleinen Gäste und eine variable Bühne für regelmäßig stattfindende Konzerte und Podiumsgespräche vervollständigen das Angebot.

Titel

Wohnhäuser, Nürnberg-Schnepfenreuth

Neubau von drei Mehrfamilienhäusern
Bauherr: Privat
Zeitraum: 2015-02 bis 2016-03
Leistungen: LP 1 bis 8

In Nürnberg-Schnepfenreuth wurden drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 Wohneinheiten auf einem unbebauten Grundstück geplant und umgesetzt. Innerhalb des Bebauungsplans sollte die Fläche optimal ausgenutzt werden. Die daraus entstandenen Gebäudeversätze wurden in die Fassaden- und Grundrissgestaltung aufgenommen.

Die zweigeschossigen Gebäude mit an der Umgebung orientierten Satteldächern beinhalten jeweils sechs bis acht Wohneinheiten mittleren bis höheren Standards.
Alle Aufenthaltsräume orientieren sich nach Süden, Osten oder Westen. Offene Wohn-, Ess- und Kochbereiche führen über einen direkten Zugang in den Garten bzw. auf die Dachterrasse. Schlafräume und Bäder sind über einen innenliegenden Flur zu erreichen und als Rückzugsort bestens geeignet.
Mit über 5 m Raumhöhe im Wohnbereich sowie einer Galerie über den Schlafräumen stellen sich die Dachgeschosswohnungen hell und großzügig dar.
Die begrünten Außenanlagen mit nutzungsfreundlicher Wegeführung zu Carports und Garagen, eigenen Spielflächen und Fahrradunterständen runden das Gesamtbild ab.

Fahrradunterstand

Entwurf
Leistungen: Entwurf

Umweltforschungsstation Schneefernerhaus, Zugspitze

Umbau und Sanierung
Bauherr: Betriebsgesellschaft Umweltforschungsstation Schneefernerhaus GmbH
Auftraggeber: bifa Umweltinstitut GmbH
Zeitraum: 2013-06 bis 2014-01
Leistungen: LP 5 bis 7 (EG)
LP 7 (1. OG)
LP 3 und 5 (in Teilen für Fassade und Hülle Gletscherstube)

Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus liegt ca. 300 Höhenmeter unterhalb der Zugspitze.

Das in die Jahre gekommene, in verschieden Abschnitten erweiterte und vielfach veränderte Gebäude wird Abschnittsweise saniert und zeitgemäß umgebaut.

Auf der Grundlage gerenderter Entwürfe, die vom Büro für Innenraumgestaltung gnügeSTRAUBE erstellt wurden, sowie Ortsbegehungen mit zum Teil zerstörenden Bauteilöffnungen, war es Aufgabe von bmnp.architekten, innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes Planungsleistungen und eine öffentliche Ausschreibung gemäß VOF zu erstellen. Die extreme geographische Lage, die schwierigen und eingeschränkten Transportmöglichkeiten, die hohen bauphysikalischen Bedingungen sowie die besonderen Brandschutzanforderungen waren eine ungewohnte Herausforderung. Nach Erstellung des Kostenanschlages sowie der Vergabevorschläge wurde das Projekt durch ein örtliches Büro für die Objektüberwachung übernommen.

Balkonanlage Rankestraße, Nürnberg

Anbau einer Eckbalkonanlage im Innenhof
Bauherr: WEG Rankestraße
Zeitraum: 2015-04 bis 2015-08
Leistungen: LP 1 bis 8

Die Eigentümergemeinschaft eines Mehrfamilienwohnhauses in Nürnberg in der Rankestraße hatte den Wunsch, die auf der Hofseite vorhandenen sehr kleinen Einzelbalkone durch größere und besser nutzbare Balkone zu ersetzen. Da das Gebäude ein Eckhaus ist sollten auch die Balkone nach Möglichkeit über Eck ausgeführt werden.

Im Zuge des Bauantragsverfahrens wurden in enger Abstimmung mit der Behörde verschiedene Möglichkeiten entwickelt. Für die bevorzugte Variante als Eckbalkon wurde nach einem längeren Abstimmungsprozess und mit Zustimmung der Nachbarn die Genehmigung erteilt, obwohl die notwendigen Abstandsflächen nicht eingehalten werden.

Die Balkone wurden als vorgesetzte feuerverzinkte Stahlbalkone ausgeführt.

ADAC-Haus Prinzregentenufer, Nürnberg

1. Bauabschnitt: Restaurierung und Brandschutzsanierung des denkmalgeschützten Treppenraumes, Erneuerung und Erweiterung des Aufzuges
Bauherr: ADAC Nordbayern e.V.
Zeitraum: 2015-06 bis 2016-04
Leistungen: LP 1 bis 8

Der ADAC Nordbayern e.V. ist Eigentümer des als Wohn- und Geschäftshaus genutzten Einzeldenkmals Prinzregentenufer 7 in Nürnberg. Bei dem Gebäude handelt es ich um ein repräsentatives dreiflügeliges Eckhaus aus dem Jahr 1907, bei welchem neben der Fassade, den gesamten Inneneinbauten und dem Treppenraum auch die einzigartige Tragstruktur aus Eisenbeton unter Denkmalschutz steht.

Im Zuge einer dringend notwendigen Erneuerung des Aufzugs und einer damit zusammenhängenden gewünschten Erweiterung der Aufzuganlage um eine Haltestelle im Souterrain hat der Haupttreppenraum eine tiefgreifende Renovierung erfahren, mit der der Ursprungszustand soweit wie möglich wiederhergestellt wurde.

Die Restaurierung erfolgte nach einer restauratorischen Befunduntersuchung und in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde. Im Zuge der Maßnahme wurden die gesamten Wand- und Deckenoberflächen neu gefasst, die alte Holztreppe wurde vom PVC-Belag befreit und aufwendig überarbeitet. Die verlorengegangene Treppentrittkanten und fehlende Teile der Wandvertäfelung wurden reprofiliert.

Mit der Restaurierung einhergehend und in Vorbereitung auf den geplanten Dachgeschossausbau wurde der Treppenraum auch brandschutzsaniert. Dazu wurden die vorhandenen Fenster- und Türöffnungen im Treppenraum mittels auf Mietungsseite eingebauter Brandschutzverglasungen bzw. klassifizierter Vorsatzschalen ertüchtigt. Bei der Ausführung der neuen T30 RS-Mietungszugangstüren konnte leider nicht mehr auf einen historischen Bestand zurückgegriffen werden. In diesem Fall wurden die neuen Türen in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde und in Anlehnung an entstehungszeitlich übliche Stiltüren entwickelt. An Stelle der verlorengegangen historischen Beleuchtung wurden bewusst schlichte moderne Glaskugelleuchten gesetzt, welche den entstandenen edlen Charakter des Treppenraumes betonen.

Mit Fertigstellung des Treppenraumes endete der erste Bauabschnitt im Haus.

Mauthalle, Nürnberg

Abdichtung eines unterirdischen Anbaus
Bauherr: Stadt Nürnberg, Hochbauamt
Auftraggeber: Heilig-Geist-Spital-Stiftung, Stiftungsverwaltung der Stadt Nürnberg
Zeitraum: 2013-01 bis 2014-12
Leistungen: LP 2 bis 8

Ein zweigeschossiger unterirdischer Anbau aus den 1920iger Jahren am Untergeschoss der Mauthalle war durch Undichtigkeiten extrem feuchtegeschädigt. Der Anbau wird vom Gastronomiebetreiber als Lagerfläche, für Kühlräume und für die Bierkühlung der Hausbrauerei genutzt.

Der Anbau sollte von außen abgedichtet werden. Dazu wurde der Kelleranbau nach einer Kampfmittelsondierung bis auf rund 7 m Tiefe rundum freigelegt. Während des aufwändigen Verbaus stieß man auf die Reste der historischen zweiten Stadtmauer, die von einem Archäologenteam maßlich und zeichnerisch dokumentiert wurde. Die äußerst beengten Platzverhältnisse zwangen zu aufwändigen Sonderlösungen. So konnte der Aushub stellenweise nur mit einem Saugbagger gefördert werden. Für das Aufbringen der KMB-Abdichtung wurde eigens ein geeignetes Verfahren mit dem Systemhersteller entwickelt.

Einbindungen der Strebepfeiler der historischen Stadtmauer in die Kellerwände und die Anschlüsse des Kelleranbaus an das Kellermauerwerk der Mauthalle wurden im Injektionsverfahren gedichtet. Auf gleiche Weise wurde eine Horizontalsperre gegen von unten aufsteigende Feuchtigkeit ausgeführt. Sie wurde sowohl von außen als auch von innen erstellt.

Im Inneren galt es währende des laufenden Gastronomiebetriebs die alte, durchfeuchtete schadstoffhaltige Dämmung rückzubauen und zu entsorgen. Die Bearbeitungsbereiche wurden nach Freilegen der Substanz getrocknet. Mit geringfügigen Grundrissänderungen werden die Bereiche nun neu gedämmt und wiederhergestellt.

Die Innenbaustelle war ausschließlich über den Küchenbereich der Gastronomie zu erreichen. Die Nutzung in dem Bearbeitungsbereich musste interimsmäßig ausgelagert werden. Eine besondere Schwierigkeit stellte dabei der Bierkühlraum mit Stück -5- 1500-l-Edelstahltanks dar, die nicht aus den Räumen geschafft werden konnten. Sie mussten mehrmals unter extrem beengten Verhältnissen im Raum versetzt werden.

Nach dem Abbruch der alten Bekleidungen zeigten sich erhebliche Schäden an der Betonzwischendecke und den Betonunterzügen, die eine Betoninstandsetzung erforderten.

Klinikum Nürnberg Nord, Haus 51, Küche

Umbau Topfspüle
Bauherr: Klinikum Nürnberg
Auftraggeber: Klinikum Nürnberg Nord,
Bauabteilung Kh/VD-3/B
Zeitraum: 2012-07 bis 2012-12
Leistungen: LP 1 bis 3 und 5 bis 9

Der alte Topfspülbereich der Küche des Klinikums Nürnberg Nord entsprach nicht mehr den aktuellen Hygieneanforderungen und musste umgebaut werden. Dabei wurde die Topfspüle neu gestaltet, Maschinen, Spültische und Spritzstand neu platziert. Dafür war ein Rückbau bis Rohzustand mit vollkommen neuem Aufbau in Konstruktion, Technik und Mobiliar erforderlich.

Aufgrund höchster Anforderungen an die Hygiene musste über die gesamte Bauzeit eine vollständige geometrische und physikalische Abtrennung der Baustelle von der Restküche gewährleistet werden. Dies konnte durch eine aufwändige Bauschutzwand und einen separaten Baustellenzugang in der Fassade erreicht werden.
Planung und Ausführung der Baukonstruktion und Technik tragen der extrem hohen Feuchtebelastung der Topfspüle Rechnung. Bodeneinläufe und Rinnen sorgen mit den auf sie zulaufenden Gefälleflächen für raschen Wasserablauf, fugenlose, großformatige Edelstahlbekleidungen im Spritzstand minimieren an der Stelle höchster Wasserbeaufschlagung den Schwachpunkt Fuge.

In neuer Raumaufteilung mit seinen hellen Oberflächen präsentiert sich die Topfspüle nach dem Umbau ergonomisch funktional, hygienisch und mitarbeiterfreundlich. Dazu tragen auch die nicht bis zur Decke geführten Wände sowie die neue Deckenbeleuchtung in LED-Technik bei.

Klinikum Nürnberg Nord, Notaufnahme

Umbau Ambulanz, Fast Track, „Liegend“-Warten und Warteraum
Bauherr: Klinikum Nürnberg
Auftraggeber: Klinikum Nürnberg Nord,
Bauabteilung Kh/VD-3/B
Zeitraum: 2013-07 bis 2013-11
Leistungen: LP 1 bis 8

Raumaufteilung und Organisation der Notaufnahme entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Funktionalität und Arbeitsablauf. Zur Verbesserung der Situation mussten Teile der Notaufnahme umorganisiert und neu platziert werden. Zusätzlich sollte die Kapazität auf dem begrenzten Raum erhöht werden. Nach intensiver Planungsphase mit dem Klinikum und den Nutzern der Notaufnahme wurden im 2013 ausgeführten Bauabschnitt 1 die Bereiche Ambulanz, Fast Track, „Liegend“-Wartebereich und Warteraum bearbeitet.

Diese vier Bereiche wurden dabei in einzelnen, aufeinander folgenden Bauabschnitten realisiert. Da der laufende Betrieb in der Notaufnahme nicht beeinträchtigt werden durfte, wurden die einzelnen Baubereiche mittels Staub- und Folienschutzwänden vom laufenden Klinikbereich abgetrennt. Die Kreuzung der Baustellenandienung mit in Nutzung befindlichen Bereichen der Notaufnahme stellte dabei eine besondere Herausforderung an die Baustellenlogistik dar.

Die Umbauarbeiten beinhalteten das Zusammenlegen bzw. Teilen vorhandener Räume einschließlich der Herstellung neuer Zugangstüren, den Einbau von Möbeln und Raumteilern und eine einheitliche Farbgestaltung für die neuen Funktionen. Für die technische und medizintechnische Funktion der Räume war darüber hinaus der Umzug medizinischer Geräte, sowie die Erneuerung, Anpassung bzw. Erweiterung der vorhandenen Installationen für Sanitär, Elektro, Beleuchtung, Medizintechnik sowie Daten- und Monitortechnik erforderlich.

Zur Erhöhung der Kapazität wurde der ehemalige Wartebereich in einen neuen „Liegend“-Wartebereich umgebaut, in dem nun 8 Behandlungskabinen für die Erstversorgung zur Verfügung stehen. Der „Sitzend“-Wartebereich für Angehörige und Patienten wurde neu platziert und vergrößert und erhielt ein freundliches, modernes Farbkonzept.

Stadtteilhaus FiSch, Nürnberg-Schniegling

Brandschutztechnische Ertüchtigung des Bestandsgebäudes, Errichtung eines Anbaus und einer Fluchttreppe
Bauherr: Stadt Nürnberg, Baureferat
Auftraggeber: Stadt Nürnberg, Hochbauamt
Zeitraum: 2014-01 bis 2015-12
Leistungen: LP 2 bis 9

Das Stadtteilhaus ist eine Einrichtung des Bereichs "Kindertageseinrichtungen, Häuser für Familien und Tagespflege" des Jugendamtes der Stadt Nürnberg für die Bewohner der Stadtteile Schniegling und Wetzendorf. Das vorhandene Gebäude wurde dem steigenden Raumbedarf nicht mehr gerecht, zudem schränkten erhebliche brandschutztechnische Mängel die Nutzung stark ein.

In einer früheren Planung hatte sich der Bauherr für einen Anbau entschieden. Es galt, diese Planung zu überprüfen und das Raumkonzept auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Nutzers anzupassen.

Die Baumaßnahmen erfolgten bei normalem, zeitweise eingeschränktem Betrieb.

Das Bestandsgebäude wurde brandschutztechnisch ertüchtigt und erhielt außen eine Stahltreppe als zweiten baulichen Rettungsweg. Eine neue Rampe ermöglicht den barrierefreien Zugang ins Gebäude.
Im Inneren wurden die WC-Anlagen erneuert, Türen ausgetauscht und ergänzt sowie Schallschutzpaneele zur Verbesserung der Raumakustik angebracht. Der Raum für die Essenausgabe erhielt eine neue Einrichtung. Alle Räume und Türen wurden neu gestrichen.

Ein eingeschossiger Anbau in Holzbauweise mit Pultdach erweitert das Bestandsgebäude im Erdgeschoss. Alle Außenbauteile des Anbaus erfüllen die erhöhten Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) an die Wärmedämmung gemäß Vorgabe der Stadt Nürnberg. Materialien und Farben der Fassade stehen bewusst im Kontrast zum Bestand. Der Anbau schafft Platz für einen Jugendraum mit Teeküche, Büro und Behinderten-WC. Er ist räumlich über den Garderobenraum mit dem Bestandsgebäude verbunden und kann bei Bedarf über einen separaten Eingang als eigenständige Einheit genutzt werden.

ADAC Prüfzentrum, Fürth

Konzept
Bauherr: ADAC Nordbayern e.V.
Leistungen: offen

Geplante interne Umstrukturierungen und ein beengter Kundenbereich waren der Anlass zu einer Studie über die Erweiterungsmöglichkeiten des Bürogebäudes des Prüfcentrums des ADAC Nordbayern.

Nach Ermittlung des tatsächlichen Flächenbedarfs wurde eine Vergrößerung des Baukörpers durch einen Anbau der Vorzug gegenüber einer Aufstockung gegeben. Mit dem Entwurf galt es den Anforderungen an eine leichte Umsetzbarkeit, ein modernes Erscheinungsbild und größtmögliche Transparenz bei geringen Baukosten Rechnung zu tragen. Zudem sollte sich die Baumaßnahme während des Betriebs durchführen lassen, ohne diesen wesentlich einzuschränken.

Spa, Sauna, Aqua- und Fitnessbereich

Entwurf
Leistungen: Entwurf

Das Konzept zeigt die Gestaltung eines Spa-Bereichs, der Sauna mit zugehöriger Ruhezone, Wellnessfläche mit Schwimmbad und Aqua- sowie Fitnessabteilung enthält. Die Anordnung verbindet einerseits den gesamten Bereich, ermöglicht aber auch Rückzug und Entspannung in Ruhebereichen.

Kinderhort, Katzwang

Umbau und brandschutztechnische Ertüchtigung
Bauherr: Stadt Nürnberg, Hochbauamt
Auftraggeber: Stadt Nürnberg, Planungs- und Baureferat (Ref. VI)
Zeitraum: 2012-01 bis 2012-12
Baukosten: 349.000 € (brutto)
Leistungen: LP 3 bis 9

In dem ehemaligen Schulgebäude betreibt die Stadt Nürnberg einen Kinderhort, der umgebaut und hinsichtlich des Brandschutzes ertüchtigt werden musste. Viele Arbeiten waren dabei während des normalen Betriebs auszuführen. Das Bestreben von Bauherr und bmnp.architekten war, die notwendigen Leistungen so zu planen und zu gestalten, dass das gesamte Gebäude eine Aufwertung erfährt, obwohl die Eingriffe in den Bestand nur geringfügig sein konnten. In markanter Veränderung zeigen sich nach dem Umbau der neu gestaltete Eingang, der Treppenraum sowie eine freie Stahlaußentreppe als zweiter baulicher Rettungsweg.

Wohnhaus Voltastraße, Nürnberg

Dachbodenausbau zu einer Dachwohnung im 5. OG
Bauherr: ETG Voltastraße 88
Zeitraum: 2009-07 bis 2014-04
Baukosten: 200.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Anfangs war es nur ein alter Dachboden, im Krieg durch Bombentreffer beschädigt und später mit einfachen Mitteln repariert. Genutzt, wie viele Dachböden, für die Lagerung von Krempel und Gerümpel. Aber im Kopf hatten wir uns schon Bretterverschläge und Einbauten weggedacht und in den Freiraum eine schicke Dachwohnung mit Dachterrasse hineingeplant.

Doch wie so oft erweist sich die Planung deutlich einfacher als die Durchführung. So mussten wir längere Zeit warten, bis uns der Statiker die notwendigen Vorgaben für die Ertüchtigung der Deckenbalken und des Dachstuhls gemacht hatte. Mit vielen 100 kg Stahl wurde die Dachkonstruktion verstärkt, erst dann konnte der Ausbau weitergehen.

Entstanden ist schließlich eine schicke Wohnung für sportlich ambitionierte junge Leute, mit einem traumhaften Blick über die Südstadt bis zur Burg.

Doppelhaushälfte, Nürnberg

An- und Umbau
Bauherr: Privat
Zeitraum: 2012-01 bis 2013-12
Leistungen: LP 1 bis 8

Ein bestehendes Siedlungshaus aus den 1930er Jahren sollte durch einen Anbau und einen Wintergarten erweitert werden. Um den Charakter der Siedlungsdoppelhäuser in der Straßenzeile städtebaulich nicht zu verändern, entschieden wir uns für einen in der Erscheinung reduzierten, zweigeschossigen Anbau mit Flachdach.

Das Siedlungshaus wurde energetisch saniert, alte, vormals zugemauerte Öffnungen in der Außenhaut wurden wieder hergestellt. Die Detailausbildung und die Materialität wurden dem ursprünglichen Bestand nachgebildet. Eine Zäsur zum Anbau bildet die baulich ausgebildete Fuge. Durch sie getrennt und auf einem schwarzen Sockel auskragend ist die straßenseitige Erscheinung zurückhaltend. Die Materialwahl und die Oberflächen von Bestand und Anbau stehen im Kontrast. Das offene Wohnkonzept mit Südaussicht wird über bodentiefe Fensterelemente mit dem Garten verbunden. Die Reduktion setzt sich im Inneren durch die Wahl von einfachen aber wertigen Materialien fort.

Unterstellhalle, Katzwang

Neubau
Bauherr: Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR),
Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg
Zeitraum: 2011-08 bis 2014-03
Baukosten: 155.000 € (brutto)
Leistungen: LP 1 bis 9

An der südlichen Zufahrt von Katzwang sollte eine Unterstellhalle für eine dauerhafte und hoch frequentierte Nutzung errichtet werden.

Nach Untersuchen der maßlichen Anforderungen entschieden wir uns, die das Stadtbild beeinflussende Fassade mit einfachen Mitteln zu gliedern. Die natürliche Belichtung erfolgt über senkrecht stehende Profilit-Verglasungen. In Ergänzung hierzu, wurde bewusst auf eine flächige Fassade verzichtet. Die Ausführung erfolgte als sichtbar belassenes Mauerwerk im Innen- und Außenbereich im 4DF Format. Um die erforderliche Be- und Entlüftung gemäß Garagenverordnung zu erzielen, wurden in den Giebelwänden sich gegenüberliegende senkrechte Schlitze mit waagrechten Metalllamellen eingebaut. Auf eine mechanische Be- und Entlüftung wurde bewusst verzichtet. Die Einfachheit der Materialien der Halle wird durch den flügelgeglätteten Betonboden betont.

Die einfassenden Pflasterarbeiten wurden durch SÖR in Eigenleistung erbracht.

Hotel am Badersee, Grainau

Anbau und Innentreppe
Bauherr: Genossenschaftsverband Bayern e.V.
Zeitraum: 2011-10 bis 2012-08
Baukosten: 139.000 € (brutto)
Leistungen: LP 1 bis 8

Im Zuge von Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des Ende der 1970er Jahre errichteten Objekts wurde bmnp.architekten mit einem Anbau und einer Innentreppe beauftragt.

Der Anbau im Erdgeschoss war für die Neugestaltung der Hotellobby notwendig. Unsere Leistungen gemäß HOAI beschränkten sich hierbei auf die Rohkonstruktion innen sowie die Außenhülle mit ihren Anschlüssen an den Bestand.

Der Entwurf der Innentreppe vom 1. ins 2. Obergeschoss sollte Tragkonstruktion und Geländer vereinen. Der Materiallinie vom Büro für Innenraumgestaltung gnügeSTRAUBE folgend, wurden das Geländer, die Brüstung und die Unterseite in gewachstem Schwarzstahl, die Tritt- und Setzstufen in massiver Eiche ausgeführt.

Physiotherapiepraxis, Nürnberg

Umbau und Erweiterung
Bauherr: Carsa Grundstücks GmbH & Co. KG
Zeitraum: 2011-01 bis 2012-12
Baukosten: 80.000 € (brutto)
Leistungen: LP 3
und 5 bis 8

Die Physiotherapiepraxis in der Hainstraße, Nürnberg, wurde um einen Gruppenraum mit Umkleide, einen Diagnostikraum, zwei neue Behandlungsräume mit Wartebereich, sowie verschiedene Nebenräume erweitert.

Fitnessstudio, Nürnberg

Umbau
Bauherr: BGB ges. Brettergartenstraße
Zeitraum: 2011-05 bis 2011-08
Baukosten: 60.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Eine ehemalige Bürofläche wird mit wenigen gezielten Eingriffen in ein Fitnessstudio umgebaut.

Seminarzentrum, Untermerzbach

Sanierung Schloss, Neubau Bettenhaus
Bauherr: Amicitia Untermerzbach GmbH & Co. KG
Auftraggeber: MasterPlan Bau- und Projektmanagement GmbH & Co. KG
Zeitraum: 2010-01 bis 2011-12
Leistungen: Controlling und Dokumentation (LPH 8)

In Untermerzbach bei Bamberg wird ein ehemaliges Schloss des Pallotinerordens für die Nutzung als Seminarzentrum der Verwaltungsberufsgenossenschaft umgebaut. Das Schloss aus dem fünfzehnten Jahrhundert wird dabei generalsaniert und modernisiert. Zudem wird ein Neubau für Gästezimmer und zusätzliche Seminarräume errichtet. Die ehemalige Kirche wird ebenfalls als Seminarbereich genutzt.

Geschäftsgebäude, Nürnberg

Gebäudesanierung und Umnutzung

Das Gebäude aus der Nachkriegszeit soll in wesentlichen Bereichen saniert werden. Hierzu zählt neben einer Instandsetzung der Natursteinfassade auch eine Erneuerung des Daches. Im Innenbereich sollen die Allgemeinflächen überarbeitet werden.

Für die Geschosse im oberen Teil des Gebäudes erfolgt eine Umnutzung von Hotel zu Boardinghouse. Im Rahmen der Umnutzung wird ein zweiter unabhängiger baulicher Flucht- und Rettungsweg errichtet.

Eine besondere Herausforderung bei dieser Maßnahme ist die Baulogistik für die innerstädtische Lage mit ihren fehlenden Flächen für die Baustellenandienung sowie der Um- und Ausbau bei laufendem Betrieb der genutzten Geschosse.

Fitnessstudio, Nürnberg

Umbau
Bauherr: BGB ges. Brettergartenstraße
Zeitraum: 2011-05 bis 2011-08
Baukosten: 60.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Eine ehemalige Bürofläche wurde mit wenigen gezielten Eingriffen in ein Fitnessstudio umgebaut.

Jugendbildungszentrum, Schliersee

Dachaufstockung
Bauherr: Treuhandverwaltung IGEMET GmbH
Auftraggeber: JuHo gGmbH
Zeitraum: 2011-03 bis 2013-01
Leistungen: 1 bis 9

Auf einem steilen Hanggrundstück oberhalb des Schliersees betreibt die Gewerkschaft IG-Metall ein Jugendbildungszentrum als Fortbildungsstätte mit Hotelcharakter. Da die alten Doppelzimmer für die Teilnehmer nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprachen, musste Raum für zusätzliche Zimmer geschaffen werden, um bei gleicher Bettenzahl Einzelzimmer anbieten zu können.

Der Bauherr hatte sich in einer alten Vorplanung für die Aufstockung des bestehenden Gästehauses entschieden. Es galt, diese Planung zu überprüfen und auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Bauherren und des Nutzers anzupassen. In enger Abstimmung mit den genehmigenden Behörden wurde die nun ausgeführte Lösung erarbeitet. Die Aufstockung fügt sich dabei harmonisch in den Bestand ein und ist auf den ersten Blick nicht als Neubau zu erkennen. Das zusätzliche Stockwerk wurde komplett als Holzbau ausgeführt. Neben einer kürzeren Bauzeit war hierfür auch die Gewichtseinsparung ausschlaggebend, da der Baugrund problematisch ist und zum Rutschen neigt. Durch die Beauftragung überwiegend einheimischer Firmen konnten die Schwierigkeiten, die sich aus der besonderen geographischen Lage ergeben, minimiert werden.

Nach Fertigstellung präsentieren sich die neuen Zimmer als zeitgemäße Hotelzimmer mit Duschbad. Die neuen Möbel wurden dabei durch einen Schreiner passend zum Bestand individuell gefertigt.

Gewerkschaftshaus, Neckarsulm

Errichtung einer Dachterrasse
Bauherr: IG Metall Heilbronn-Neckarsulm
Auftraggeber: Treuhandverwaltung IGEMET GmbH
Zeitraum: 2011-01 bis 2011-12
Baukosten: ca. 35.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

In Neckarsulm wird auf einer bestehenden Flachdachfläche der Verwaltungsstelle der IG Metall eine rund 40 m² große Dachterrasse erstellt, die über einen zur Tür erweiterten Fensterdurchbruch begehbar ist. Die Konstruktion wird über einen Stahlprofilrost abgelastet. Um Rauchern bei schlechter Witterung Schutz zu bieten, wird eine Teilfläche mit einem Glasdach überdeckt.

Gewerkschaftshaus, Ludwigsburg

Umbau und Aufwertung Empfangsbereich
Bauherr: IG Metall Ludwigsburg
Auftraggeber: Treuhandverwaltung IGEMET GmbH
Zeitraum: 2010-01 bis 2011-12
Leistungen: 1 bis 3 und 5 bis 8

Ausgehend von dem Nutzerwunsch nach einer Erweiterung der zum Sitzungsraum gehörigen Pantry entschließt man sich zu einer Komplettmodernisierung der in die Jahre gekommen Verwaltungsstelle. In mehreren kleinteiligen Bauabschnitten erhalten so alle Räume neue Oberflächen, eine neue Beleuchtung sowie eine zeitgemäße technische Infrastruktur. Der Empfangsbereich erfährt wie auch die Pantry und der Foyerbereich vor dem Sitzungsraum durch den Umbau einen deutlichen Raumgewinn. Im Anschluss an die Baumaßnahme in der Verwaltungsstelle wurde der Dachboden des Altbauteils saniert und gedämmt sowie der Keller bereinigt und renoviert. Mit einer Überarbeitung der Außenanlagen wurde die Maßnahme 2013 abgeschlossen.

Gewerkschaftshaus, Nürnberg

Umbau
Bauherr: IG Metall Nürnberg
Auftraggeber: Treuhandverwaltung IGEMET GmbH
Zeitraum: 2011-03 bis 2011-07
Baukosten: ca. 140.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Die über mehrere Geschosse verteilte Mietfläche der IG-Metall sollte auf ein Geschoss konzentriert werden. Nach einer Nutzungsplanung für die freiwerdenden Flächen wurde das 3. Obergeschoss in zwei Bauabschnitten als Mietfläche umgebaut. Der Eingriff ging dabei bis an die Rohsubstanz, da die Raumaufteilung größtenteils verändert werden musste. Die Mietung erhielt eine komplette neue technische Infrastruktur. Durch ein ausgefeiltes Brandschutzkonzept konnten vormals ungenutzte Flurbereiche für Büro- und Besprechungsräume mit herangezogen werden. Dadurch ist es gelungen, in der Mietung einen eigenen großen Sitzungsraum zu schaffen. Ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles Entlüftungssystem ermöglicht den Rauchern in der Teeküche zu rauchen, ohne dass es zu Geruchsbelästigungen in den angrenzenden Räumen kommt.

Bürogebäude, Heidenheim

Neubau
Bauherr: IG Metall Heidenheim
Auftraggeber: Treuhandverwaltung IGEMET GmbH
Zeitraum: 2012-01 bis 2013-12
Leistungen: LP 3 (Überarbeitung, Farb- und Detailgestaltung)
LP 4 (Tektur)
Projektleitung

Die Industriegewerkschaft IG Metall Heidenheim suchte neue Räume in zentraler innerstädtischer Lage. Außerdem war eine Bürokooperation mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Heidenheim vorgesehen. Dazu wurde im Zentrum ein freies Grundstück erworben und mit einem Büro- und Geschäftshaus beplant. Die Einheiten sollten sowohl an gewerkschaftliche, als auch an sozial- bzw. sozialtherapeutische Einrichtungen vermietet werden.

Die Baugenehmigung lag Ende November 2011 vor. Auf Basis dieser Baugenehmigung wurden bmnp.architekten mit der Realisierung und Umsetzung beauftragt.

In frühzeitigen und intensiven Gesprächen mit Mietinteressenten wurde die Planung individuell angepasst. Der Entwurf wurde im Hinblick auf die Kosten optimiert, danach wurde eine genaue Baubeschreibung erstellt. Eine ausführliche Kostenanalyse ergab eine Präferenz zugunsten einer Ausführung über einen Generalunternehmer. Dieser wurde vorwiegend lokal gesucht, den Zuschlag erhielt nach Verhandlung ein ortsansässiges Unternehmen.

Die Klärung und Abstimmung baurechtlicher, baukonstruktiver, technischer und gestalterischer Fragen erfolgte zusammen mit Bauherrin, Behörde, GU und verschiedenen Fachplanern.

Für das äußere Erscheinungsbild sowie die öffentlich zugänglichen Bereiche im Inneren konnte ein einheitliches Gestaltungskonzept erstellt werden.

Das Gebäude wurde im Dezember 2013 fertiggestellt.

Mehrfamilienhaus Insel Schütt, Nürnberg

Umbau und Energetische Sanierung
Bauherr: H. Schmelzer GmbH
Zeitraum: 2010-01 bis 2011-12
Leistungen: LP 4 bis 8

Ein im innerstädtischen Bereich liegendes Mehrfamilienhaus, welches unter Ensembleschutz steht, soll um- und ausgebaut werden. Es entstehen an diesem Standort sechs Wohneinheiten (zwei davon mit direktem Zugang auf die Stadtmauer).

Wohnung, Nürnberg

Um- und Ausbau Wohnraum
Zeitraum: 2011-01 bis 2011-12
Leistungen: LP 1 bis 8

Die großzügige Altbauwohnung wurde nach Besitzerwechsel höchsten Standards entsprechend umgebaut. Im Zuge der Maßnahme wurde ein Teil des Dachbodens an die Wohnung angeschlossen und als Wohnraum mit Dachterrasse ausgebaut.

EuromedClinic/Hotel Pyramide, Fürth

Brandschutzsanierung
Bauherr: Bayern Facility Management GmbH
Zeitraum: 2010-01 bis 2012-12
Leistungen: LP 1 bis 8

Im gesamten EuromedClinic – Areal sowie in dem ebenfalls auf dem Grundstück befindlichen Hotel Pyramide wurden alle Gebäudeteile in brandschutztechnischer Hinsicht ertüchtigt, sodass diese den aktuellen Schutzstandarten entsprechen. Die Sanierung wurde bei vollem Betrieb der Gebäudeteile (Hotel und Klinikbetrieb) und in vielen Bereichen unter entsprechenden Schutzvorkehrungen rund um die Uhr (24h) durchgeführt.

Wohnanlage, Nürnberg

Fassadensanierung
Bauherr: WEG Georg-Eberlein-Straße 1-31
Auftraggeber: Haus & Grund Nürnberg Grund- und Hausbesitzerverein Nürnberg und Umgebung e.V.
Zeitraum: 2010-01 bis 2011-12
Baukosten: 400.000 €
Leistungen: LP 3 bis 8

Die Fassade in der Georg-Eberlein-Straße bedurfte nach einem Nutzungsturnus von ca. 15 Jahren einer Sanierung. Im Zuge der Sanierung wurden Schadensbilder im bestehenden Wärmedämmverbundsystem behoben sowie die Wohnanlage mit einem neuen Anstrich versehen. Eine teilweise Sanierung von Dachflächen komplettiert die Maßnahme.

Kino Casablanca, Nürnberg

Instandsetzung und Modernisierung
Bauherr: Casa e.V.
Zeitraum: 2010-01 bis 2011-12
Leistungen: LP 1 bis 3 und 8

Nach der Schließung des Kinos in der Nürnberger Südstadt im Frühjahr 2009 fand sich ein couragierter Verein aus Privatleuten zusammen, um in Eigenleistung die Gastronomie und den Saal 3 herzurichten und wieder zu eröffnen.

Mit einer Zuwendung der Kulturstiftung Sparkasse Nürnberg ist es dem Verein nun möglich, auch die zwei Kinosäle im Erdgeschoss mit Nebenräumen neu zu gestalten und mit der notwendigen technischen Ausstattung für den Kino- und Veranstaltungsbetrieb auszustatten.

Jenaplan Gymnasium, Nürnberg

Entwurf
Bauherr: Jenaplan-Gymnasium Nürnberg eG
Leistungen: LP 1 bis 3

Reihenmittelhaus, Nürnberg

Umbau / Sanierung
Zeitraum: 2009-01 bis 2009-12
Baukosten: 30.000
Leistungen: LP 2 bis 8

Umbau, Modernisierung, Badsanierung und Dachbodenausbau eines Reihenmittelhauses in Nürnberg Nord.

Gewerkschaftshaus, Landshut

Generalsanierung und Umnutzung
Bauherr: Treuhandverwaltung IGEMET GmbH
Zeitraum: 2011-01 bis 2014-12
Baukosten: 1.000.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Die verschiedenen am Ort ansässigen Einzelgewerkschaften sollten in einem zentrumsnahen Haus gebündelt werden. Dazu wurde von der Bauherrin, der Treuhandverwaltung IGEMET, das ehemalige ISAR-Post-Gebäude nahe dem Bahnhof erworben. Das Haus weist eine wechselvolle Geschichte mit zahlreichen Veränderungen, Um- und Anbauten auf, mit denen es in Planung und Ausführung umzugehen galt. Konnte z.B. das ehemalige Schwimmbad eines Fitnesscenters noch so umgebaut werden, dass es nicht mehr wahrzunehmen ist, so mussten die massiven Unterzüge im Gebäude, die für die extremen Lasten einer ehemaligen Druckerei ausgelegt waren, so in die Raumentwürfe integriert werden, dass sie das räumliche Empfinden nicht dominieren und erschlagen. Da während des gesamten Umbaus eine im Objekt eingemietete Arztpraxis ohne Unterbrechung weiterbetrieben werden musste und ein weiter Mieter eineinhalb Geschosse erst ein Jahr nach Baubeginn räumen konnte, musste die Generalsanierung des Hauses äußerst behutsam in mehreren Bauabschnitten durchgeführt werden. Die einzelnen Mietungen wurden in engen und langwierigen Abstimmungen mit den einzelnen Mietern individuell geplant und angepasst, bis hin zu Grundrissanpassungen auf bestehendes Einbaumobiliar und Teilflächenklimatisierung. Besonderes Augenmerk wurde auf die Ertüchtigung des Brandschutzes gelegt, der sich großenteils als mangelhaft zeigte und in konstruktiver Zusammenarbeit mit den genehmigenden Behörden aufwändig auf den heute vorgeschriebenen Stand gebracht wurde. Der überwiegende Teil der Ausbaugewerke wurden an ortsansässige Firmen vergeben.

Mitte 2013 wurde das Objekt mit einer großen Feier der Öffentlichkeit präsentiert und eingeweiht, Ende Februar 2014 konnte die letzte Mietfläche fertiggestellt an die Nutzer übergeben werden.

Kindergarten, Mühlstetten

Energetische Sanierung
Bauherr: Katholische Kirchenstiftung Mühlstetten
Zeitraum: 2010-01 bis 2010-12
Leistungen: LP 1 bis 8

Das Gebäude wurde 1959 als Schulgebäude erstellt und 1990 zu einem Kindergarten umgebaut. Während der Nutzung seit 1990 wurden Einzelmaßnahmen zur Modernisierung durchgeführt, die Gebäudehülle wurde jedoch im Ursprungszustand belassen. Aufgrund dieser Tatsachen war eine Sanierung dringend notwendig.

2010 wurden bei der energetischen Modernisierung durch bmnp.architekten folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Einbau neuer isolierverglaster Holzfenster
  • Einbau einer neuen gedämmten Rahmentüranlage im Eingangsbereich
  • ­Aufbringen eines Wärmedämmverbundsystems auf die Außenwände mit ansprechender Farbgestaltung

Büroräume, Nürnberg

Innenraumausbau
Zeitraum: 2009-01 bis 2009-12
Baukosten: 70.000 €
Leistungen: LP 1-8

Umbau unserer Büroräume in der Fürther Str. 40.

Da es sich bei der Lage um ein ehemaliges Fabrik- und Firmengelände des Textilhandels Feldmann handelt und die Räumlichkeiten einen industriellen Charakter haben, war es unser Ziel, diesen auch beim Ausbau unserer Büroräume zu erhalten.

Wenige, aber gezielt eingesetzte Farbe und Materialien sind der Dreh- und Angelpunkt dieser Gestaltung.

Mehrfamilienwohnhaus, Nürnberg

Energetische Sanierung
Zeitraum: 2009-01 bis 2010-12
Baukosten: 280.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8
sowie SiGe Koordination

Das in die Jahre gekommene Mehrfamilienwohnhaus (Baujahr 1963) ist mit seiner Lage in der Nürnberger Altstadt unterhalb der Burg und seiner Lage als Eckhaus der Schildgasse ein städtebaulich prägendes Gebäude.

Bei der Sanierung galt es die notwendigen Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung und die behördlichen Vorgaben des Denkmalschutzes optimal umzusetzen. Das Gebäude wurde komplett energetisch saniert (Außenwände, Dach, Kellerdecke, Fenster). Die auf der Südseite bestehenden Balkone wurden abgebrochen und durch eine neue, thermische getrennte Balkonkonstruktion vor der Fassade ersetzt.

Ibis Hotel, Bamberg

Umbau / Sanierung
Bauherr: AccorHotels Deutschland GmbH
Zeitraum: 2009-01 bis 2009-12
Baukosten: 100.000 €
Leistungen: LP 8 sowie SiGe-Koordination

Reihenendhaus, Nürnberg

Genehmigungsplanung
Bauherr: Privat
Zeitraum: 2009-01 bis 2009-12
Baukosten: 30.000
Leistungen: LP 1 bis 2 und 4

Genehmigungsplanung für die Errichtung eines Wintergartens und die Vergrößerung einer Dachgaube.

Einfamilienhaus, Nürnberg

Umbau / Sanierung
Bauherr: Privat

Umbau eines Einfamilienhauses in Nürnberg-Nord. Vergrößerung und Erneuerung der Küche, Fenstererneuerung (z.T.), Terrassenvergrößerung

Nürnberg Messe Halle 10, Nürnberg

Dach-Totalsanierung
Bauherr: NürnbergMesse GmbH
Zeitraum: 2010-01 bis 2011-12
Baukosten: 720.000 €
Leistungen: LP 1 bis 3
sowie 5 bis 8

Die Bedachung der Messehalle 10 auf dem Gelände der NürnbergMesse mit einer Fläche von ca. 7.900 m² musste aus Altersgründen saniert werden.

Der Altaufbau des Bestandsdaches wurde dabei komplett entfernt. Es erfolgte der Neuaufbau der Bedachung mittels bituminöser Dampfsperrbahn, Dachdämmplatten Mineralfaser und Abdichtungslage aus Kunststoffbahnen, mechanisch befestigt. Alle Anschlüsse an aufgehende Bauteile mussten dementsprechend erneuert werden. Um bei späteren Schadensfällen die Ortung der Leckagen zu erleichtern und damit eine Behebung / Reparatur zu beschleunigen, wurde die Dachfläche mittels Schotts in kleinere Kontrollbereiche eingeteilt. Vorhandene Detailausbildungen wurden teilweise neu geplant und als klempnermäßige Anschlüsse und Abdeckungen ausgeführt.

Hotel Mercure, Nürnberg

Umbau / Sanierung
Bauherr: AccorHotels Deutschland GmbH
Zeitraum: 2007-01 bis 2008-12
Baukosten: 1.100.000 €
Leistungen: LP 8
sowie SiGe-Koordination

Das Hotel Mercure am Wördersee wurde nach zwei Jahrzehnten in Nutzung umgebaut.

Die Umbaumaßnahmen erfolgten in verschiedenen Abschnitten, den Geschossen von oben nach unten folgend, unter laufendem Betrieb. bmnp.architekten war verantwortlich für die Koordination und Objektüberwachung der Geschosse EG, 1. OG und 2. OG hälftig.

Die Herausforderung bestand darin die äußerst knappen Zeitrahmen für die Abschnitte einzuhalten sowie die Entwurfsvorgaben, wie z.B. im 1. OG die bodentiefe, mit Glastrennwänden getrennten Duschen, dauerhaft funktionstüchtig, zur Ausführung zu bringen.

Das Erdgeschoss wurde bis auf einen kleinen Bereich und die Küche vollständig rückgebaut, um sämtliche Oberflächen und Einbauten zu erneuern. In Ergänzung hierzu wurde eine eigenständige Zu- und Abfahrt mit einem abgehängten Glasdach geschaffen.

Dresdner Bank, Ansbach

Umbau / Sanierung
Bauherr: Dresdner Bank AG
Zeitraum: 2008-01 bis 2008-12
Baukosten: 250.000 € (brutto)
Leistungen: LP 3-8

Die Geschäftsräume der Dresdner Bank Filiale Ansbach aus den 1980-er Jahren mussten dem neuen Bankkonzept und dem damit verbundenen CI angepasst werden.
Ein zeitgleicher Leerstand in unmittelbar angrenzender Nachbarschaft ermöglichte ein Interim, durch das der Bankbetrieb während der Umbauarbeiten ungestört weiterlaufen konnte.
Die alten Räume wurden bis Rohzustand rückgebaut. Zusammen mit allen Oberflächen wurde auch die gesamte Haustechnik, Elektro, Sanitär, Heizung und Raumlufttechnik, komplett erneuert.
Durch behutsame Umbauten wurden die Räume in einen zeitgemäßen und modernen Zustand gebracht.
Trotz hohem Kosten- und Zeitdruck konnten Budget und Terminvorgaben auch mit Einzelvergaben eingehalten werden.

Van Laack, Nürnberg

Ladenausbau
Bauherr: Van Laack GmbH
Zeitraum: 2007-01 bis 2007-12
Baukosten: 100.000 €
Leistungen: LP 5 bis 8

Für den Bauherren hat sich die Möglichkeit ergeben, mitten in der 1A Lage der Nürnberger einen Partner Store zu errichten. Der Verkaufsraum wird durch die Verwendung weniger sehr guter Materialien, die im Kontrast zu schlichten, weißen Oberflächen stehen, wertig betont. Das Beleuchtungskonzept besteht aus einer Kombination von einfachen funktionalen Deckenspots und einer abstrahierten Lichtdecke. Der rückwärtige Ladenbereich wird durch Lichtbänder natürlich belichtet. Die Fassade wurde konstruktiv vollständig zurückgenommen und besteht aus einer feingliedrigen Stahlkonstruktion, die eine Ein-Scheiben-Verglasung trägt.

Dresdner Bank, Forchheim

Umbau
Bauherr: Dresdner Bank AG
Zeitraum: 2008-01 bis 2008-12
Baukosten: 100.000 €
Leistungen: LP 1 - 8

Die geänderten Abläufe und der Wunsch nach größtmöglicher Transparenz erforderten umfassende Umbauarbeiten in den Kundenbereichen im Erdgeschoss. Die Verbindung von neuzeitlichem Stahl-Glasanbau aus den 80iger Jahren mit dem Hauptgebäude aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts stellte den besonderen Reiz der Maßnahme dar. Durch den Rückbau fast aller Zwischenwände im Erdgeschoss entsteht der räumliche und optische Bezug beider Bereiche, der seine Spannung aus der Verschmelzung auf der einen Seite und dem Kontrast der beiden so unterschiedlichen Baustile auf der anderen Seite bezieht. Der respektvolle und behutsame Umgang mit der unter etlichen Überschichtungen wiedergefundenen und freigelegten Originalsubstanz aus dem Jugendstil betont jetzt die Wertigkeit der für die Kunden frei zugänglichen Räume.

Retorte GmbH, Röthenbach

Fassadensanierung
Bauherr: RETORTE GmbH
Zeitraum: 2007-01 bis 2008-12
Baukosten: 255.000 €
Leistungen: LP 5 bis 9

Am Baukörper aus den 1960-iger Jahren hatte sich die vorgehängte Waschbetonfassade stellenweise gelöst. Es bestand die Gefahr das sich weitere großformatige Platten lösen und herunterfallen.

Die Aufgabenstellung war eine Gesamtmodernisierung der Gebäudehülle. Unser Entwurfsziel war es, ein zeitloses Erscheinungsbild, des an einer Hauptverkehrsstraße gelegenen Objekts, zu schaffen.

Es wurden alle alten Betonbekleidungen rückgebaut, eine neue wärmegedämmte hinterlüftete Fassade montiert sowie die Fenster und die Türanlagen ausgetauscht. Die Arbeiten wurden dabei so koordiniert, dass der Bürobetrieb im Gebäude ohne Unterbrechung und mit nur geringen Beeinträchtigungen fortgeführt werden konnte.

Wohngebäude Hochstr., Nürnberg

Fassadensanierung
Bauherr: bmnp.hausverwaltung
Zeitraum: 2008-01 bis 2008-12
Leistungen: LP 1 bis 8

Das mächtige Jugendstilgebäude hat den 2. Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden. In der Folgezeit wurde das Haus dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend instand gehalten. Nach dem letzten Eigentümerwechsel wurde die Fassaden entsprechend einem alten Aquarell aus der Entstehungszeit wieder rekonstruiert, womit die Bauherren einen Preis beim Deutschen Fassadenwettbewerb gewinnen konnten. Einhergehend mit der Fassadenrenovierung wurden die alten Fenster gegen neue isolierverglaste Holzfenster in historischer Einteilung ausgewechselt. Verschiedene Wohnungen wurden ebenfalls unter Wiederherstellung alter Bausubstanz modernisiert.

Ersatzeingang Messe, Nürnberg

Temporärer Eingang für Messegelände
Bauherr: NürnbergMesse GmbH
Zeitraum: 2008-01 bis 2010-12
Baukosten: 500.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Für den Zeitraum der Umbaumaßnahme Eingang Mitte auf dem Gelände der NürnbergMesse musste ein temporärer Ersatzeingang geschaffen werden. Unser Entwurf sah einen mit Stegplatten bekleideten Holzbau vor. Aus Sorge vor nachfolgender dauerhafter Nutzung wurde als Zugang und Foyerfläche mit Kassencountern eine Zeltkonstruktion aufgestellt. Über eine temporäre Gerüstüberdachung und neugeschaffene Türanlage in der Pfosten-Riegel- Fassade gelangen die Besucher in den Service 1 mit WC-Anlage und Garderobe. Es waren umfangreiche Planungen, die Berücksichtigung von vorbeugendem Brandschutz und Genehmigungen bei den zuständigen Behörden notwendig, da es sich bei der Zeltkonstruktion aufgrund der langen Standzeit nicht um einen sogenannten "fliegenden Bau" handelt, sondern die Bestimmungen für normale Gebäude angewendet werden mussten.

Gewerkschaftshaus, Nürnberg

Komplettsanierung Gebäudehülle
Bauherr: Treuhandverwaltung IGEMET GmbH
Zeitraum: 2007-01 bis 2008-12
Baukosten: 1.750.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Die Maßnahme galt der kompletten Fassadensanierung des Gewerkschaftshauses Nürnbergs und deren Anbauten. Neben einer Erneuerung der kompletten Dachfläche wurde sowohl die energetische Sanierung der Fassade vorgenommen als auch die Betonteile aus den 70er Jahren einer Betonsanierung unterzogen. Abgerundet wurde das ganze Paket durch die Erneuerung der Fensterelemente der Geschosse.

Karstadt Quelle Versicherungen, Nürnberg

Wettbewerb
Bauherr: KarstadtQuelle Versicherungen
Leistungen: entwurf

Entwicklungsstudie zur strategischen Standortentwicklung in Nürnberg

  • Aufzeigen von Planungsmöglichkeiten und Bauszenarien auf den zur Verfügung stehenden Grundstücken.
  • Kostengünstige Erstellung unter Zeitvorgabe
  • Laufender Betrieb darf nicht beeinträchtigt werden

Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Umbau und Modernisierung der Mittelaltersammlung
Bauherr: hg merz architekten museumsgestalter
Zeitraum: 2005-01 bis 2006-12
Baukosten: 1.500.000 €
Leistungen: LP 8

Im Rahmen der Modernisierung und Neugestaltung der Mittelalterausstellung stellen die aufwändigen Vitrinen ein wesentliches Gestaltungsmerkmal der Innenarchitektur dar. Sie bestechen dabei mit Ihrer filigranen, rahmenlosen Ganzglasausführung. Frei schwebende Tablare mit aufgesetzten Vitrinen vor den Fensterwänden, lange Wandfluchten mit vorgesetzten, unterteilungsfreien Vitrinen freistehende Vitrinen und von der Decke abgehängte Vitrinen nehmen die einzigartigen Exponate auf. Sie stehen dabei auf schlichten, grafischen Präsentationssockeln, die aus einem Schichtstoff mit besonderer Tiefenwirkung bestehen und fugenlos auf Gehrung gearbeitet sind. Raumbeleuchtung und eine spezielle Lichtleitfaserbeleuchtung mit auf die jeweiligen Exponate abgestimmten Optiken rücken die Ausstellungsstücke ins richtige Licht. Unsichtbar für den Betrachter ist eine umfangreiche Technik in die Vitrinen integriert.

Wohn- und Bürogebäude, Nürnberg

Um- und Ausbau
Zeitraum: 2005-01 bis 2005-12
Baukosten: 250.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Ein Mieterwechsel bot die Möglichkeit der Modernisierung der repräsentativen Dachgeschosswohnung. Dabei wurde der Grundriss völlig neu aufgeteilt. Die Maßnahme umfasste neue Bäder, eine neue Küche, zusätzliche Erker mit Blick auf die Nürnberger Burg , eine große Loggia mit Westausrichtung sowie eine Balkonanlage für dieDachgeschoss‐ und alle darunter liegenden Wohnungen. Innenarchitektur, Materialwahl und ein sehr hoher Verarbeitungsstandard werden dem hochwertigen Charakter der großzügigen Wohnung gerecht.

Geschäftshaus Kaiserstraße, Nürnberg

Umbau, energetische Sanierung
Bauherr: HSK Immobilien GmbH
Zeitraum: 2005-01 bis 2007-12
Baukosten: 400.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

In zentraler innerstädtischer Lage gelegen ermöglichteten auslaufende Mietverträge in Zusammenhang mit einem Eigentümerwechsel eine vollständige Kernsanierung des Objekts.

Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wurden in allen Geschossen durchgeführt. Die Hülle, Fassaden, Steildach und Flachdächer sowie Fenster wurden vollständig überarbeitet und erneuert. Im Erdgeschoss wurde das mittig liegende Treppenhaus abgebrochen und seitlich neu errichtet. Die Lasten auf die vormals tragenden Wände des Treppenhauses werden durch einen Verbund von waagrechten und senktrechten Stahlträger abgetragen. Die haustechnischen Anlagen und Verrohrungen wurden ebenfalls vollständig ausgetauscht und erneuert. Die neue strassenseitige Fassade im Erdgeschoss ist als filigrane rahmenlose Konstruktion ausgeführt worden. Der neue seitliche Eingang mit der neuen Treppe ist wertig in der Materialität und zeitlos in der Konstruktion von Geländer und Handlauf ausgeführt worden.

MCN Glockenturm, Nürnberg

Neubau
Bauherr: Katholische Pfarrkirchenstiftung Menschwerdung Christi
Zeitraum: 2006-01 bis 2006-12
Baukosten: 110.000 €
Leistungen: LP 6 bis 8

Der Glockenturm wurde 2005 vom Architekten Prof. Werner Wirsing entworfen, der Anfang der 70er Jahre bereits das Kirchenzentrum erbaute. Die Tragkonstruktion besteht aus vier Stahlbetonscheiben, die im Werk vorgefertigt und vor Ort montiert wurden. Die Glockenstube wurde aus Stahl hergestellt und mit einer offenen Brettkonstruktion bekleidet. Die Schlitze sind so berechnet, dass sich der Schall beim Läuten möglichst gleichmäßig und weit ausbreiten kann. Die vier Glocken hat die Glockengießerei Bachert gegossen die Glockenzier hat der Eichstätter Künstler Stefan Weyergraf gen. Streit entworfen. In einer Kopie auf Bronzeplatten ist sie auch auf den Betonstehlen zu sehen.

Cafe am See, Nürnberg

Konzept

Noch zu Zeiten des Milchhofs am Dürrenhoftunnel wurde das Potential des Wöhrder Sees erkannt. Als Defizit wurde schon damals das Fehlen eine Gastronomie am See bewertet. Beides führte zu der Studie Café am See mit seinem ins Wasser eingelassenen Gastraum, der durch eine Büroexkursion nach Hamburg inspiriert ist. Erste Gespräche mit Gastronomieberatern bedingten eine Weiterentwicklung des ersten Konzepts, weg vom schwimmenden Ponton hin zu einem ortfesten Gebäude, das die Idee des im Wasser liegenden Gastraums aufnehmen soll.

Die Studie konnte aufgrund der hohen Büroauslastung nicht weiterverfolgt werden, erhielt aber durch aktuelle Entwicklungen auf dem ehemaligen Milchhof-Gelände und den laufenden Umgestaltungsarbeiten am Wöhrder See wieder höchste Aktualität.

Steigenberger Hotel, Stuttgart

Umbau im Bestand
Bauherr: Degi vertr. durch Allianz Immobilien GmbH
Zeitraum: 2004-01 bis 2006-12
Baukosten: 1.600.000 €
Leistungen: 1 bis 8 sowie Brandschutzanalyse

Für die Gebäudeeigentümerin wurde der Ist‐Zustand im Bezug auf den Brandschutz in der gesamten Mieteinheit aufgenommen und dokumentiert. Auf dieser Basis wurde ein Brandschutzkonzept erstellt. Unter Beteiligung der Behörde wurde danach mit der Umsetzung der Ertüchtigung bzw. der Kompensationsmaßnahmen begonnen. Die Arbeiten wurden dabei unter laufendem Betrieb in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Um die Beeinträchtigungen für die Gäste so gering wie möglich zu halten, war ein immenser logistischer Aufwand von Nöten.

Einfamilienhaus, Lauf / Peg.

Neubau Niedrigenergiehaus
Bauherr: Privat
Zeitraum: 2005-01 bis 2006-12
Leistungen: LP 5 bis 9
sowie Baukoordination

Auf einem Rand-Eckgrundstück mit leichter Hanglage wurde ein repräsentatives Einfamilienhaus errichtet. Der Entwurf des Hauses wurde bis ins Detail auf das Familienleben und die Wünsche der Bauherren abgestimmt. In seiner äußeren Erscheinung gibt sich das Haus zurückhaltend und passt sich unaufdringlich der Umgebungsbebauung an. Seine hohe Qualität offenbart sich vorwiegend im Inneren. Höchstwertige Materialien und handwerklich herausragende Verarbeitung zeugen vom Anspruch der Bauherren. Niedrigenergiestandard und eine ausgefeilte Haustechnik sind dabei ebenso selbstverständlich wie eine ansprechende Freiflächengestaltung.

Gichtgaskraftwerk Dillinger Hütte

Neubau
Bauherr: ROGESA Roheisengesellschaft Saar mbh
Baukosten: 110.000.000 €
Leistungen: LP 3 und 4

Das von Evonik, Dillinger Hütte und Saarstahl in Bau befindliche Gichtgaskraftwerk nutzt überschüssiges Hochofengas zur Erzeugung von Strom und Dampf, wodurch die Umwelt spürbar entlastet wird.Die hochmoderne Anlage erwirtschaftet eine elektrische Leistung von rund 90 MW und eine Feuerwärmeleistung von 230 MW. Als Brennstoff wird das im Hochofenprozess erzeugte, überschüssige Hochofengas vollständig energetisch verwendet. Jährlich werden durch modernste Technologien 2,0Mrd. m³ Hochofengas verwertet und daraus 570Mio. kWh Strom und 400.000 t Dampf für die Verbraucher am Hüttenstandort erzeugt.

Gewerkschaftshaus, Ingolstadt

Fassadensanierung
Bauherr: Treuhandverwaltung IGEMET GmbH
Zeitraum: 2003-01 bis 2006-12
Baukosten: 900.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Der 60-iger-Jahre Bau war vielfach dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend umgebaut worden, wobei zunehmend mehr Wert auf Optik als auf Dauerhaftigkeit und Nutzwert gelegt worden war. So entsprach das Gebäude energetisch längst nicht mehr heutigen Anforderungen. Ein deutlicher Instandhaltungsrückstand, verbunden mit sich abzeichnenden Bauschäden machten größere Instandsetzungen notwendig, die mit einer energetischen Modernisierung und einem zeitgemäßen Erscheinungsbild verbunden werden konnten.

Nach der Instandsetzung und Neukonstruktion des Dachaufbaus wurden im laufenden Betrieb alle Fenster erneuert, ein äußerer Sonnenschutz installiert und die Lochfassade des Treppenraums gegen eine großflächige Pfosten-Riegelfassade mit geschosshoher Verglasung ausgetauscht. Um hierbei den vormals viel zu kleinen Eingang angemessen vergrößern zu können, wurde im Erdgeschoss eine tragende Stütze entfernt, was aufwändige statische Eingriffe nötig machte, die dem Treppenraum jedoch nicht anzusehen sind. Die Fassade erhielt ein Wärmedämmverbundsystem mit einer Farbgestaltung, die sich gegenüber den benachbarten Gebäuden und dem gegenüberliegende Schloss stark zurücknimmt.

Im Inneren wurden die zentralen, sehr beengten WC-Bereiche modernisiert und es konnte ein zusätzliches Behinderten-WC geschaffen werden. Eine Modernisierung des Treppenraums schloss die Maßnahme ab, die in Gänze während des laufenden Geschäftsbetriebs ausgeführt wurde.

Neuapostol. Kirche, Eppingen

Neubau
Bauherr: Neuapostolische Kirche Süddeutschland
Zeitraum: 2004-01 bis 2005-12
Baukosten: 900.000 €
Leistungen: LP 5 bis 8
sowie SiGe-Koordination

Leicht und gegliedert kommt er daher, der Kirchenneubau der NAK in Eppingen. Die begrünten Flachdächer „schweben“ über Glasbändernund schaffen so lichtdurchflutete Kirchenräume. Freistehende Wandscheiben und rhythmisch eingepasste Glaselemente unterstützen den leichten Charakter des Bauwerks und passen es der leichten Hanglage an.

Congresscenter CCN-Ost, Nürnberg

Neubau
Bauherr: NürnbergMesse GmbH
Zeitraum: 2002-01 bis 2005-12
Baukosten: 55.000.000
Leistungen: LP 6 (Teilbereiche)
und 8 in Architektengemeinschaft
sowie SiGe-Koordination

Um den gestiegenen Anforderungen der NürnbergMesse GmbH an Besucherzahlen gerecht zu werden, wurde in Ergänzung zu dem Eingang West ein größerer, zusammenhängender Eingang auf der Ostseite des Messegeländes notwendig. Zusätzlich sollte die Kapazität für Kongresse langfristig hergestellt werden. Das CCN-Ost besteht aus dem Eingang Ost, 20 Tagungsräumen, für 50 bis 1.200 Personen, die über offene Galerien erreichbar sind, einem Pressecenter, Clubräume mit VIP-Lounges, Gastronomiebereiche mit Restaurants, Bistro und Bar sowie zwei Küchen zur Versorgung von 3.000 Gästen.

Der Innenbereich wird durch das Glasoberlicht natürlich belichtet. Die Oberflächen der verschieden Funktionsbereiche wurden auf die individuell notwendigen Anforderungen hochwertig angepasst.

Dresdner Bank, Neumarkt

Umbau, Modernisierung und Erweiterung
Bauherr: Dresdner Bank AG
Zeitraum: 2002-01 bis 2002-12
Baukosten: 600.000
Leistungen: LP 2 bis 8

Die Bankfiliale wurde nach dem aktuellen CI umgebaut. Zeitgleich konnten zusätzliche Flächen im Haus zugemietet werden. Auch sie wurden einer Banknutzung entsprechend umgestaltet. Durch den Flächenzugewinn im 1. Obergeschoss musste eine einterne Verbindung zu den Mietflächen im Rückgebäude geschaffen werden. Dies wurde durch einen großzügig verglasten Zwischen‐Bau auf dem Dach der Kundenhalle erreicht, er nimmt auch die unterschiedlichen Niveaus der einzelnen Gebäudeteile auf. Die Baumaßnahme erfolgte bei laufendem Bankbetrieb in mehreren Bauabschnitten. Neben Oberflächen und Raumaufteilungen wurde auch die gesamte Gebäudetechnik erneuert.

Dresdner Bank, Deggendorf

Umbau, Modernisierung und Erweiterung
Bauherr: Dresdner Bank AG
Zeitraum: 2002-01 bis 2003-12
Baukosten: 750.000
Leistungen: LP 2 bis 8

Inmitten der Stadt am zentralen Stadtplatz gelegen wurde die Filiale der Bank dem neuen CI entsprechend umgebaut. Zeitgleich konnten bis dahin fremdvermietete Geschosse im Haus hinzugenommen und für eine Banknutzung umgebaut werden. Die Maßnahme wurde in mehreren Bauabschnitten bei laufendem Bankbetrieb durchgeführt. Eine besondere Herausforderung an die Logistik sowie die Statik stellte dabei die Anordnung des Bank‐ und Kundentresores im1. Obergeschoss sowie der Abbruch einer internen Verbindungstreppe dar. Dem Kunden präsentiert sich die Bank jetzt zeitgemäß hell und freundlich. Nach außen dokumentiert sich der Umbau durch neue, große Fensterelemente im EG.

Neuapostol. Kirche, Linkenheim

Neubau
Bauherr: Neuapostolische Kirche Süddeutschland
Zeitraum: 2000-01 bis 2001-12
Baukosten: 720.000 €
Leistungen: LP 5 bis 8
sowie SiGe-Koordination

Die alte, aus den 60er Jahren stammende Kirche, wurde vollständig zurückgebaut und statt dessen ein moderner Kirchenbau errichtet, der den heutigen Anforderungen zeitgemäß Rechnung trägt.

Discounter, Nürnberg

Neu- / Anbau
Zeitraum: 2002-01 bis 2002-12
Baukosten: 500.000
Leistungen: LP 1 bis 8
Entwurf: b2 baukunst bruneder

Um einem bestehenden Lebensmittelhandel die Möglichkeit einer Flächenvergrößerung zu geben, entschloss sich der Bauherr zu einer Erweiterung der Erdgeschossmietfläche. In engster Abstimmung mit der Stadt konnte so inmitten der historischen Altstadt ein schlichter Bau verwirklicht werden, der durch seine zurückhaltende Form und markante Farbgebung selbstbewusst auftritt ohne marktschreierisch zu wirken und die Umgebungsbebauung zu übertönen. Die Hanglage des Grundstücks ermöglichte eine ebenerdige Garage mit Nebenräumen und Lagerbereich und darüber einen zeitgemäßen Verkaufsraum.

Neuapostolische Kirche, Neumarkt

Umbau / Modernisierung
Bauherr: Neuapostolische Kirche Süddeutschland
Zeitraum: 1997-01 bis 1998-12
Baukosten: 450.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Das Kirchengebäude aus den 60er Jahren musste rechtzeitig zur Eröffnung der Landesgartenschau in Neumarkt modernisiert werden, da es direkt an das Ausstellungsgelände grenzt. Neben dem Kirchenraum wurden alle Nebenräume vollkommen neu gestaltet und teilweise neu aufgeteilt. Im Außenbereich erfuhr der Eingang mit Treppenanlage, Windfang und Emblem-Stele eine komplette Neugestaltung. Bauteile, die wieder verwendet werden konnten, wurden behutsam in das Gestaltungskonzept mit einbezogen.

Neuapostolische Kirche, Bad Schönborn

Neubau
Bauherr: Neuapostolische Kirche Süddeutschland
Zeitraum: 1998-01 bis 1999-12
Baukosten: 600.00 €
Leistungen: LP 2 bis 8

Nachdem das alte Gebäude aus den 60er Jahren dem Gemeindeleben in keiner Weise mehr gerecht wurde, war ein modernen Neubau an gleicher Stelle zu planen. Der Baukörper nimmt dabei die Muldenlage des Grundstücks auf und zeigt sich vom Eingangsbereichher eingeschossig, von der Gartenseite her zweigeschossig. Nebenräume und Kirchenraum lassen sich an der äußeren Form ablesen. Während Eingang und Foyer großzügig verglast sind, bieten im Kirchenraum die Fenster zum Garten und die Oberlichter die notwendige Abgeschiedenheit. Augenfällig ist das geschwungene, zur Altarwand hin ansteigende Dach, dessen Pfetten im Inneren durch Zugbänder aus Stahl unterspannt sind. Farbgebung und Materialwahl spiegeln die Modernität des Kirchengebäudes wieder.

Neuapostolische Kirche, Neuenstadt

Anbau / Modernisierung
Bauherr: Neuapostolische Kirche Süddeutschland
Zeitraum: 1997-01 bis 1998-12
Baukosten: 200.000 €
Leistungen: LP4 bis 8

Auf Grund akuter Raumnot war eine Erweiterung des Kirchengebäudes um einen Gemeindesaal mit Nebenräumen zu planen. Die Entscheidung fiel auf einen reinen Holzbau, der frei neben dem Kirchenaltbau steht, mit dem er über einen verglasten Gang verbunden ist. Der Baukörper ist dabei auf dem leicht abfallenden Grundstück voll aufgeständert. Durch seine ruhigen Flächen und die zurückhaltende Farbgebung fügt sich der Anbau gut in die ländliche Umgebungsbebauung ein. Die Verwendung von wenigen, natürlichen Materialien setzt im Inneren dieses Konzept fort. Die Neuaufteilung und Gestaltung der Freiflächen mit Grünflächen und Parkplätzen rundete den Auftrag ab.

Thermal- und Freibad, Treuchtlingen

Neubau
Bauherr: Matthias Franke Architekt
Zeitraum: 1995-01 bis 1997-12
Baukosten: 30.000.000 €
Leistungen: LP 8

Im Zuge der Schwimmbadsanierung und Erweiterung erhielt die Altmühltherme ein neues 50m-Sportbecken und ein 500 m2 großes Nichtschwimmerbecken. Die Altmühltherme wurde mit modernster Technik zur Wasseraufbereitung, Wärmerückgewinnung und Nutzung regenerierbarer Energien ausgerüstet. Das neue Thermalbad umschließt mit zwei Baukörpern einen nach Süden geöffneten Innenhof mit Badeplattform und Thermalaußenbecken. Der Hof findet an einem Schilfgürtel und hohen Baumbestand am Ufer einen landschaftlichen Abschluss. Die attraktive Lage an der Altmühl wird erlebbar durch die terrassierte Anordnung der Aussenbecken, die kaskadenartig zum Fluss abfallen.

Hotel Agneshof, Nürnberg

Neubau
Zeitraum: 1996-01 bis 1997-12
Baukosten: 2.500.000

Das Hotel entstand inmitten der Altstadt auf einem seit Kriegsende brachliegenden Grundstück. Die Enge der Gassen, die starke Hanglage sowie die dreiseitige vollständige Umbauung stellten höchste Anforderungen an die Baustellenlogistik. Das Gebäude liegt mit seinem Untergeschoss direkt auf bzw. unmittelbar an alten Felsenkellern, eine besondere Herausforderung für Statik und Gründung. Das Erdgeschoss liegt zurückversetzt, um die Möglichkeit einer Hotelvorfahrt zu schaffen, die sich auf der schmalen Gasse nicht darstellen ließ. Die Hoteltiefgarage wurde mit bestehenden Tiefgaragen der Nachbarbebauung verbunden und ist - ebenfalls aus Platzgründen - nur über diese anzufahren.

Dresdner Bank, Hof

Umbau / Modernisierung
Bauherr: Merkur Grundstücks GmbH
Zeitraum: 1996-01 bis 1996-12
Baukosten: 500.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Für die Filiale der Dresdner Bank AG in Hof galt es, eine zeitgemäße Gestaltung der Geschäftsstelle mit neuem Raumprogramm für optimierte Arbeitsabläufe zu finden. Dazu wurde das gesamte Gebäude von KG bis DG bei laufendem Betrieb in mehreren Bauabschnitten umgebaut. Neben allen Oberflächen wurde auch die komplette Haustechnik erneuert. Eine hochwertige Innenarchitektur trägt dem Anspruch der Bank als moderner Dienstleister mit langer Tradition Rechnung. Die Fassade wurde in enger Abstimmung mit dem Heimatpfleger der Stadt Hof gestaltet. Mit ihr konnte der Bauherr einen Fassadenpreis der Stadt Hof gewinnen.

Neuapostol. Kirche, Erlangen

Umbau / Modernisierung
Bauherr: Neuapostolische Kirche Süddeutschland
Zeitraum: 1995-01 bis 1996-12
Baukosten: 600.000 €
Leistungen: LP 2 bis 8

Der einfache Kirchenbau aus den 60er Jahren wurde optisch, technisch und energetisch auf einen zeitgemäßen Standard gebracht und um ein großzügiges Foyer erweitert. Eine besondere Rolle beim Entwurf spielte dabei die zentrale Lage des Baus inmitten der Stadt an einer Grünanlage. So zeigt sich der neue Eingangsbereich großzügig verglast und lädt zum Eintritt ein. Die großen Kirchenfenster hingegen verhindern durch eine aufwändige Kunstverglasung ungewünschte und störende Einblicke. Wenige und schlichte Materialien sowie eine dezente Farbgestaltung bilden einen adäquaten Rahmen für ein lebendiges Gemeindeleben.

Dresdner Bank, Weimar

Umbau / Modernisierung
Bauherr: Dresdner Bank AG
Zeitraum: 1994-01 bis 1994-12
Baukosten: 1.250.000
Leistungen: LP 1 bis 8

Für die Niederlassung der Dresdner Bank war ein großes Gebäude aus der Gründerzeit mitten in der Stadt umzubauen und kernzusanieren. Während der Arbeiten, die bei laufendem Betrieb in mehreren Bauabschnitten durchgeführt wurden, traten immer wieder alte, erhaltenswerte Bauteile zutage, die behutsam bearbeitet und in das Gestaltungskonzept mit einbezogen wurden. Altes und Neues bilden so einen spannenden Kontrast, der in der Auswahl der verwendeten Materialien seine Entsprechung findet.

Kreissparkasse, Annaberg-Buchholz

Neubau
Bauherr: Kappler Architekten GmbH
Zeitraum: 1992-01 bis 1995-12
Baukosten: 18.000.000 €
Leistungen: LP 3 bis 7
Projektleitung

Kurz nach der Wende stellte sich für die Kreissparkasse Annaberg–Buchholz die Notwendigkeit nach einem repräsentativen Gebäude in zentraler Lage. Das Objekt wurde in der historischen Altstadt, in starker Hanglage auf dem Dom eines ehemaligen Silbererzbergwerkes errichtet. Der Haupteingang nimmt dabei Bezug zu dem gegenüberliegenden Portal der St. Annenkirche. Lobby und Kundenhalle lösen die strenge Geometrie durch ihre Kreisform auf. Eine Galerie sorgt in der Kundenhalle für Großzügigkeit. Der durchgehend hohe Ausbaustandard wie z.B. Türen in Nextel -Lack oder ein fugenloser Terrazzoboden mit eingearbeiteten Edelstahllisenen im Kundenbereich unterstreicht die Wertigkeit des Gebäudes im Inneren. An der Gebäudehülle wurde durch die Verwendung ortsüblicher Materialien die Zugehörigkeit zur Region dokumentiert.

Dresdner Bank, Nürnberg

Umbau / Modernisierung
Bauherr: Kappler Architekten GmbH
Zeitraum: 1991-01 bis 1995-12
Baukosten: 6.000.000 €
Leistungen: LP 1 bis 8

Nach über 20 Jahren musste die Niederlassung Nürnberg der Dresdner Bank AG komplett umgebaut werden. Die Arbeiten umfassten das Gebäude vom 3.UG bis zum DG. Die Maßnahmen wurden dabei in mehreren Bauabschnitten bei laufendem Betrieb durchgeführt und betrafen sowohl Raumaufteilungen, Gestaltung und alle Oberflächen sowie eine komplette Erneuerung der Haustechnik. An der Fassade legt sich der äußere Sonnenschutz als eigenständige Struktur behutsam um das Gebäude. Im Inneren überrascht die weitläufige Kundenhalle durch ihre Helligkeit. Diese wird durch eine Sonderleuchte erreicht, deren Licht indirekt über Klosterkreuzgewölbekassetten reflektiert wird. Großflächige Verglasungen geben die notwendig Transparenz, ausgesuchte Materialien in perfekter Verarbeitung spiegeln die Bedeutung einzelner Bereiche.